Ing. Martin Litschauer ist neuer Stadtrat

Martin_Litschauer_kIn der konstituierenden Gemeinderatssitzung am 26.3.2015 wurde GR Ing. Martin Litschauer auf Vorschlag der IG Waidhofen – GRÜNE und UBL zum neuen Umweltstadtrat gewählt.

Martin ist seit über 10 Jahren im Gemeinderat in Waidhofen/Thaya vertreten und war in der letzten beiden Perioden Klubsprecher der Grünen und Unabhängigen. Er neben dem Thema Umwelt auch die Themen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Gemeindestraßen, Parkanlagen und öffentliche Beleuchtung zuständig.

 

Herbert Höpfl ist Klubsprecher der IG Waidhofen

Herbert_Hoepfl_01kUnserer Fraktionssitzung vor der konstituierenden Gemeinderatssitzung wurde Herbert Höpfl zum Klubsprecher der IG Waidhofen – GRÜNE und UBL gewählt.

Herbert ist seit über 20 Jahren im Gemeinderat in Waidhofen/Thaya vertreten und war in der letzten Periode bereits Klubsprecher der UBL. Er übernimmt damit die Kommunikation mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat für unsere Interessensgemeinschaft. Natürlich ist er auch Ansprechpartner für alle Bürger der Stadtgemeinde, die mit unserer Fraktion in Kontakt treten wollen.

Dies ist z.B. per Mail an IGWaidhofen@gmail.com möglich.

4 Mandate und die Absolute Mehrheit gebrochen

IG Waidhofen - GRÜNE und UBLDas Ergebnis der Gemeinderatswahl 2015 in Waidhofen/Thaya steht fest:

  • ÖVP: 1.690 Stimmen; 47,58 %; 14 Mandate
  • SPÖ: 454 Stimmen; 12,78 %; 4 Mandate
  • FPÖ: 842 Stimmen; 23,70 %; 7 Mandate
  • IG Waidhofen – GRÜNE und UBL: 566 Stimmen; 15,93 %; 4 Mandate

Mit diesem Ergebnis ist uns auch der Einzug in den Stadtrat geglückt!

Vielen Dank für die Unterstützung!

Detailierte Ergebnisse gibt es auf http://www.waidhofen-thaya.at/system/web/GetDocument.ashx?fileid=938453

Mehr öffentlicher Verkehr für Waidhofen/Thaya!

Kopfplakat Martin Litschauer

Als die Bahnstrecke „Schwarzenau-Waidhofen/Thaya“ eingestellt und auf den „Schienenersatzverkehr“ per Bus umgestellt wurde, war das ein Tiefpunkt in der Abwärtsspirale des Öffentlichen Verkehrs für das nördliche Waldviertel. Die Busverbindung „Schwarzenau-Waidhofen/Thaya“ verdient auch nicht die Bezeichnung „Schienenersatzverkehr“, denn das würde ja bedeuten, dass man mit dem ÖBB-Ticket bis Waidhofen/Thaya fahren kann, und das ist nicht der Fall. Stattdessen brauch man jetzt zwei Tickets und wenn man den Anschluss verpasst wird die Schuld zwischen ÖBB und Waldviertel-Bus hin und her geschoben.

Es muss sich daher einiges im Öffentlichen Verkehr für die WaidhofnerInnen verändern!

  • Die Fahrplandialoge müssen endlich wieder stattfinden
  • Direkte Regional-Bahnverbindungen in die Bezirkshauptstädte (Zwetll, Horn und Gmünd) sind notwendig und sollten das Gerüst des Öffentlichen Vehrs im nördlichen Waldviertel sein, welches mit Bussen und Ruftaxis ergänzt wird. Die Zugverbindungen würden zum Beispiel eine 40 Minuten-Direktfahrt Waidhofen/Th. – Zwettl ermöglichen, aktuell ist man in den Bussen oft eineinhalb Stunden unterwegs, das ist für die kurze Strecke viel zu lang.
  • Ausdehnung des Verkehrsverbundes W-NÖ-B in die Bezirke Horn, Waidhofen/Thaya, Zwettl und Gmünd, dadurch würden auch die Ticketpreise sinken.
  • Es brauch aber auch ein besseres Angebot, mehr Verbindungen am Abend und am Wochenende, Fahrradmitnahmemöglichkeiten
  • Ausbau der Franz-Josef-Bahn
  • Entwicklung eines Planes zur Nutzung der Thayatalbahntrasse, um die Strassen von den Holztransportern zu befreien.

Natürlich kann dies nicht die Stadtgemeinde alleine umsetzen, aber wenn wir mit den anderen Gemeinden ein Netzwerk bilden und die Notwendigkeit für die Region aufzeigen, dann kann sicher einiges erreicht werden. Dafür wollen wir uns einsetzen.

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20 Gründe am 25. Jänner 2015 die IG Waidhofen – GRÜNE und UBL zu wählen

Interessensvertretung Waidhofen - GRÜNE und UBLAm 25. Jänner haben alle Waidhofnerinnen und Waidhofner die Möglichkeit in der Stadtgemeinde etwas zu ändern. Hier sind 20 Gründe, warum die IG Waidhofen, die Interessensgemeinschaft für Waidhofen, unterstützt werden sollte:

  • Mehr Bürgernähe
  • Keine Finanzspekulationen mehr, 1,5 Mio. € Verlust sind genug!
  • Budgettransparenz, die Bürger dürfen wissen wofür ihr Geld verwendet wird
  • Mehr direkte Demokratie
  • Nachhaltige Stadtentwicklung
  • Innenstadtbelebung (Stadterneuerung)
  • Kein Austritt aus den Stadtmauerstädten
  • Die Waidhofner Active Card
  • Keine 2/3-Mehrheit mehr für die ÖVP, damit diese nicht mehr allein bestimmt
  • 10 Punkte-Programm zur Weiterbildung von Gemeinderäten
  • Mehr Kontrolle und Mitsprache im Stadtrat durch einen „IG Waidhofen – Stadtrat“
  • Bessere Freizeitmöglichkeiten, z.B. Reaktivierung des Eislaufplatzes
  • Bessere Vernetzung von Kulturinitiativen, mehr Kulturangebote, z.B. auch eine Kultur-Card
  • Ziel einer Energie-autarken Region, die Arbeitsplätze schafft und uns unabhängiger macht
  • Steigerung der Energieeffizienz in der Gemeinde
  • Mehr Elektromobilität
  • Mehr und besserer Öffentlicher Verkehr
  • Mehr Radwege und bessere Bedingungen zum Radfahren
  • Wiederbelebung des Klimabündnisbeirates
  • Unabhängig von Parteieinflüssen! Bei uns gibt es keinen Fraktionszwang, jeder Gemeinderat darf frei nach seinem Gewissen abstimmen!

Unterstützen SIE uns!

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1,5 Millionen Verlust durch Spekulation in Waidhofen/Thaya

Martin_Litschauer_kDer Fremdwährungskredit der Stadtgemeinde Waidhofen/Thaya wurde 2014 mit einem offenen Betrag (Verlust) von 1 Millionen Euro ausgwiesen, weil dieser gegen unsere Empfehlung nicht in Euro umgewandelt wurde, beträgt die aktuelle Schadenshöhe 1,2 Millionen Euro. Dabei hätten es die Vertreter der ÖVP bereits besser wissen müssen, immerhin wurde vor ein paar Jahren auch ein Ausflug in die Tschechische Krone mit einem Verlust von 300.000 Euro abgeschlossen, damals auch gegen meine Bedenken und Einwendungen, so GR Ing. Martin Litschauer.

In Summe haben wir durch die ÖVP inizierten Spekulationen also schon Verluste von 1,5 Millionen Euro zu verzeichnen!

Dieses Geld fehlt in der Gemeinde an allen Ecken und dieser Schaden hätte leicht vermieden werden können.

Mit öffentlichen Geldern spekuliert man nicht!

Die ÖVP beschäftigt sich und die Gemeindemitarbeiter offenbar lieber mit Bankgeschäften als mit konkreten Projekten für Waidhofen/Thaya. Hätte man im September oder im Dezember gehandelt, so wie wir das vorgeschlagen haben, wäre der neuerliche Kursverlust von 200.000 Euro vermeidbar gewesen. Auch die aktuelle ÖVP-Führung sollte sich von den Spekulationen endlich lossagen, obwohl hier auch gesagt werden muss, dass die meisten Mitglieder des Stadtrates auch in der Vergangenheit schon im Gemeinderat gesessen sind und sich an den zweifelhaften Beschlüssen zu den Spekulationen beteiligt haben.

Waidhofner Active Card

Bei unseren Vorbesprechungen zur Gemeinderatswahl haben wir uns auch Gedanken darüber gemacht, wie man das Freizeitangebot in Waidhofen/Thaya verbessern und die vorhandenen Einrichtungen besser nutzen kann. Dabei kam uns die Idee der „Waidhofner Active Card“.

Wie soll die „Waidhofner Active Card“ funktionieren?

Die Idee ist, dass die „Waidhofner Active Card“ als Jahres-Eintrittskarte für mehrere Freizeiteinrichtungen dient oder zumindest bei bestimmten Einrichtungen ein ermäßigten Eintritt ermöglicht. Unsere Vorstellung wäre zum Beispiel, dass man die „Waidhofner Active Card“ erwirbt und damit auch gleich eine Jahreskarte für das Freibad und für die Schipiste und wenn möglich auch für den Eislaufplatz hat. Auch Kombinationen mit dem Hallenbad und der Kegelbahn sind für uns vorstellbar und die Waidhofner hätten den Vorteil, dass Schlechtwetter die Nutzungsmöglichkeiten nicht so stark einschränkt bzw. sich dies bei den verschiedenen Angeboten über das Jahr etwas ausgleicht.

Durch dieses gemeinsame Angebot könnten die Freizeiteinrichtungen auch gemeinsam besser beworben werden, wodurch auch die Auslastung gesteigert werden kann.

Wir sind natürlich für weitere Vorschläge offen, da muss auch nicht jede Idee gleich auf eine Waagschale gelegt werden, wichtig ist, dass über mögliche Verbesserungen diskutiert wird.

 

Weitere 200.000 Euro Kursverlust durch Fremdwährungskredit

Martin_Litschauer_kJahrelang wurde von der ÖVP versucht, die Verluste aus den Fremdwährungsspekulationen zu vertuschen, seit 2014 wissen wir, dass dadurch 1 Million Euro Steuergeld verloren gegangen sind. Hätte die ÖVP sofort auf mich reagiert, wäre der Schaden nur halb so hoch gewesen.

GR Ing. Martin Litschauer: „Seit dem Kursverlust des Euros gegenüber dem Schweizer Franken am Donnerstag ist diese Schuld auf rund 1,2 Millionen Euro angestiegen, weil es verabsäumt wurde, den Franken-Kredit in einen EURO-Kredit umzuwandeln, so wie wir das im September 2014 vorgeschlagen haben!“

Je nach Wechselkur stehen uns damit rund 200.000 Euro Mehrverschuldung ins Haus, wenn der Euro noch mehr vierliert, könnte der Schaden noch größer werden. Geld das nun in der Stadtgemeinde fehlt, nur weil die ÖVP die Finger nicht vom Spekulieren lassen konnte.

Wir würden lieber Projekte als Bankgeschäfte abwickeln, die stehen auf solideren Beinen.

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10-Punkte Programm zur Förderung des einzelnen Gemeinderatmitglieds

Herbert_Hoepfl_01kHerbert Höpfl hat sich 10 Punkte überlegt, mit denen die Gemeinderat und Gemeinderätinnen unterstütz werden sollen, um sich besser einbringen zu können:

 

  1. Fortbildung
    Jeder Gemeinderat macht in seinem Interessensgebiet 1 x pro Jahr eine Fortbildung, ein Seminar oder eine Exkursion (kann eine gemeinderatsbezogenes Wissensgebiet sein, kann eine Stadt sein, können Firmen, Projekte etc. sein). Ein Budget ist dazu vorhanden, es wird meistens nicht voll ausgenutzt.
  2. Kennenlernen der eigenen Institutionen
    Jeder Gemeinderat besucht im Laufe der Periode alle gemeindeeigenen Institutionen (Musikschule, Bücherei, Wasserwerk, FZ, Bauhof etc.) und kann somit die Betriebsführung kennenlernen. Das kann vom Bgm bzw. Stadtverwaltung organisiert werden. Es soll damit der Bezug zur Gemeinde erhöht werden.
  3. Kennenlernen von Waidhofner Betrieben
    Exkursion eines Gemeinderats in den verschiedenste gewerbetreibenden Betriebe in Waidhofen, aufgeteilt auf die gesamte Periode. Organisiert durch den Gemeinderat, gemeinsam mit dem Bürgermeister.
  4. Wahrnehmen von Veranstaltungen, Vorträgen etc.
    Es kommen jede Woche eine Menge Einladungen an die Gemeinde, zumeist mit dem Hinweis „An alle Gemeinderäte“. Diese Einladungen sollten in einer digitalen Mailbox abgerufen werden können, denn nicht jeder GR kommt täglich ins Rathaus, möchte aber gerne an verschiedenste Veranstaltungen, Vorträge, Projektveranstaltungen teilnehmen. Die Sachbearbeiter wären daduruch auch entlastet, wenn sie es in einem digitalen Pool ablegen können.
  5. Offizieller Vertreter
    Ein Gemeinderat soll auch als offizieller Vertreter bei diversen Veranstaltungen fungieren können, sofern es mit dem Bürgermeister abgesprochen ist. Das wird in der Praxis noch zu wenig angewendet. Es würde das Image nach außen, in der Öffentlichkeit fördern.
  6. Möglichkeit eines Berichts
    In der digitalen Mailbox sollte der Gemeinderat auch die Möglichkeit habe, seine Berichte, Einladungen, Erfahrungen platzieren zu können, sodass sie von jedem anderen GR-Kollegen abrufbar sind.
  1. Veröffentlichung in Stadtnachrichten
    Eine sinnvolle Auswahl von diesen Berichten sollte in den jeweiligen Stadtnachrichten veröffentlicht werden.
  2. Berichte im Gemeinderat
    Über die oben erwähnten Besuche von Veranstaltungen, Vorträge, Diskussionsrunden, Seminare sollte der jeweilige GR am Ende einer Sitzung auch berichten dürfen. Es sollen ja auch die anderen GR-Kollegen über diverse Aktivitäten, die für die Gemeinde von Wichtigkeit sind, erfahren.
  3. Berichte müssen öffentlich sein
    Die oben erwähnten Berichte müssen bei einer Gemeinderatssitzung öffentlich sein! Denn die Bevölkerung hat genauso ein Recht, Neuigkeiten zu erfahren.
    Zusatzinfo: Die öffentlichen Berichte am Ende eines Öffentlichen Teils einer GR-Sitzung waren bis ins Jahr 2000 Gang und Gebe. Danach wurden sie abgeschaft von der ÖVP und sind seither ein ewiger Zankapfel zwischen ÖVP und den Oppositionsparteien.
  4. Gemeindegeschäftsordnung
    Jedem Gemeinderat sollte zu Beginn der Perioden eine Gemeindegeschäftsordnung erhalten. Das kann ruhig eine Kopie sein, um hier keinen zu großen finanziellen Aufwand zu betreiben. Das Wissen über seine Rechte, Pflichten und über die richtige Agitation im Gemeinderat kann nur von Vorteil für die Qualität des gesamten Gemeinderats sein.