Morgen geht es um die Zukunft Waidhofens!

Bei der Gemeinderatswahl morgen geht es um die Zukunft von Waidhofen! Diese Wahl wird darüber entscheiden, wie nachhaltige Straßen und Siedlungen geplant werden und ob dabei auch die Gemeindefinanzen nicht überfordert werden. Das Projekt Heimatsleitn droht einen riesig großen Schuldenberg anzuhäufen, der dann in Kanalgebührenerhöhungen münden kann.

Gleichzeitig müssen die Dörfer auf Ihre Projekte warten und werden weiter benachteiligt in ihrer Entwicklung. Wir sind der Meinung, dass die Dörfer genauso wichtig sind, wie Siedlungen in der Stadt, welche übrigens günstiger auch in anderen Bereichen, z.B. der Jasnitzsiedlung, umgesetzt werden können als in der Heimatsleitn!

Bitte unterstützen Sie uns morgen bei der Gemeinderatswahl, für eine solide Entwicklung der Stadtgemeinde, welche nicht auf einer Überschuldung aufbaut.

Wir stehen für die Information und die Einbindung der Bevölkerung und nach der Politik der vollendeten Tatsachen. Transparenz muss für die Gemeindefinanzen genauso wie für die Projekte gelten. Offenheit kann den politischen Stil in Waidhofen verändern, nicht leere Versprechen.

Ganz Klar treten wir gegen eine Lösung mit einer Thayabrücke als Landesstrasse auf, welche den Verkehr vom ÖAMTC-Kreisverkehr über die Heimatsleitn durch die Karl-Illner-Strasse zum EKT leiten soll.

StR Ing. Martin Litschauer

Abgeordneter zum Nationalrat

IG Waidhofen – Grüne und UBL (Grüne) – Liste 3

Verkehrschaos durch Landesstraßenpläne in der Heimatsleitn

Landesstrasse Thayabrücke

Seit über 10 Jahren haben wir die Finanzierung der Siedlung Heimatsleitn hinterfragt. Nun ist klar, dass das Projekt mit der neuen Thayabrücke 12 Mio. Euro kosten wird, aber nur 6 Mio. Euro direkte Einnahmen hat. Um die Finanzlücke zu schließen, haben nun ÖVP und FPÖ vorgeschlagen, die Brücke als Landesstraße auszuführen. Damit sind aber keine Verkehrsbeschränkungen mehr möglich, da eine Landesstraße auch offen für LKWs sein muss.

Die neue Landesstraße wäre dann auch eine Abkürzung ins EKZ und würde daher unsere Siedlung massiv belasten. Wir lehnen eine solche unüberlegte Verkehrsplanung ab! Wir müssen endlich nachhaltig planen und die Bevölkerung einbinden. Aber dies ist von ÖVP, FPÖ und SPÖ nicht gewünscht. Unser Antrag auf eine Volksbefragung zu diesem Projekt wurde von allen 3 Fraktionen abgelehnt!

Am Sonntag können Sie dafür sorgen, dass Ihre Stimme nicht ungehört bleibt!

Götzles und Ulrichschlag haben sich auch Ausbau verdient!

Wegen dem Heimatsleitn-Projekt hat die ÖVP den Kanalbau in Götzles und Ulrichschlag auf die lange Bank geschoben. In den nächsten 5 Jahren ist hier nichts geplant. Dadurch sind auch keine Baulandwidmungen in diesen Ortschaften möglich. Die Entwicklung unserer Dörfer wird aufs Spiel gesetzt. Hier unser Brief an die Dorfbewohner*innen.

https://igwaidhofen.files.wordpress.com/2020/01/ig-waidhofen-g_u.pdf

Es geht auch um die Zukunft von Matzles!

Martin Litschauer 2020_kopfSehr geehrte Bewohner*innen von Matzles!

In der Gemeinderatssitzung vom 29.8.2019 hat der Gemeinderat auf meine Initiative einstimmig beschlossen, dass der Kanalbau 2020 parallel zum Projekt Heimatsleitn erfolgen soll. Trotz dieses Beschlusses wurde im Voranschlag für 2020 keine Umsetzung für den Kanal in Matzles eingearbeitet. Das Projekt wird von der ÖVP auf Jahre hinausgeschoben, was der Grund war, warum wir den Voranschlag abgelehnt haben. ÖVP, FPÖ und SPÖ betrachten ein potentielles Siedlungsgebiet wichtiger als die notwendige Infrastruktur in unseren Ortschaften zu erstellen.

Das Projekt Heimatsleitn wird 12 Mio. Euro Ausgaben haben, aber nur 6 Mio. Euro direkte Einnahmen lukrieren. Die Differenz soll dann vom Steuer- und Abgabenzahler aufgebracht werden. Diese enorme finanzielle Belastung führt dazu, dass viele wichtige Projekte auf die lange Bank geschoben werden. Neben Matzles werden auch die Projekte in Ulrichschlag und Götzles weiter hinausgeschoben. Es wird riskiert, dass die Ortsbevölkerung dann eigene Entsorgungsanlagen errichten muss, wenn die Fristerstreckung nicht genehmigt wird oder die Projekte auf Grund der fehlenden Finanzmittel von der Stadtgemeinde nicht umgesetzt werden können. Das könnte mit hohen Kosten für private Entsorgungsanlagen verbunden sein. Das möchten wir auf jeden Fall verhindern.

Außerdem ist eine Baulandwidmung in all diesen Ortschaften nicht möglich, solange es keinen fertig gestellten Kanal gibt. Damit werden den betroffenen Ortschaften auf Jahre die Entwicklungsmöglichkeiten genommen und der Ausbau für Familienmitglieder erschwert.

Die Verschiebung der Kanalprojekte bedeutet auch, dass die Synergieeffekte für den Glasfaserausbau verloren gehen und der Kanalbau in Zukunft noch teurer wird. Aber auch die Sanierung der Ortsstraßen wird damit auf viele Jahre hinausgeschoben.
Wir möchten uns dafür einsetzen, dass unsere Katastralgemeinden gegenüber dem Siedlungsprojekt Heimatsleitn nicht ins Hintertreffen kommen. Die bestehenden Ortschaften und die fehlende Infrastruktur sind uns deshalb ein besonders wichtiges Anliegen! Wir möchten nicht, dass unsere Ortschaften für ein unwirtschaftliches Projekt, wie die Heimatsleitn geopfert werden.

Mit freundlichen Grüßen
StR Ing. Martin Litschauer
Abgeordneter zum Nationalrat
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IG-Waidhofen-Matzles

IG Waidhofen – GRÜNE und UBL geht mit neuem Team in die Gemeinderatswahl

IG Waidhofen FB header

Die Interessensgemeinschaft Waidhofen/Thaya, bestehend aus den Grünen und Unabhängigen und der UBL, tritt mit einem erneuertem Team bei der Gemeinderatswahl 2020 an. Gleich hinter NR Str. Martin Litschauer und GR Herbert Höpfl tritt mit Laura Ozlberger eine junge Kandidatin zur Gemeinderatswahl an. Sie ist 20 Jahre jung, politisch aber nicht unerfahren, nachdem sie nun schon seit einiger Zeit im Vorstand der Grünen Jugend Niederösterreich vertreten ist. Sie wird sich besonders den Jugendthemen in der Stadtgemeinde annehmen. Auf Platz 4 folgt Gemeinderat Rainer Christ und schon auf Platz 5 gibt es mit Alexander Proksch einen Unternehmer als Quereinsteiger, der sich um Anliegen von Unternehmern aber auch für die Innenstadt einsetzen möchte. Der Hafnermeister und Gemeinderat Erich Eggenweber ist wieder bei der IG dabei und will helfen, das gesamte Team in den Gemeinderat zu bringen, um Waidhofen/Thaya nachhaltig weiter zu entwickeln. Wir brauchen gut überlegte und gut ausfinanzierte Projekte, um Fortschritte zu erzielen, aber auch um Kanal- und Wassergebührenerhöhungen abzuwenden, welche durch das Projekt Heimatsleit´n drohen.